Aus dem Französischen von Jasmin Humburg. Mit zahlreichen Illustrationen. Eine besondere Freundschaft, die Leben rettet Jonas, der tapfere Leuchtturmwärter, erlebt auf seiner Bootsfahrt eine gefährliche Situation. Sein rotes Schiff mit der gelben Fahne sinkt und er schreit um Hilfe. Doch plötzlich taucht ein gigantischer Wal namens Blau aus den Tiefen des Meeres auf und rettet Jonas das Leben. Die Kraft und Größe von Blau sind beeindruckend und Jonas ist dankbar für die Rettung. Am nächsten Tag kehrt Jonas erwartungsvoll und aufgeregt zurück, um seinen neuen Freund wiederzusehen. Doch Blau ist nicht da. Jonas macht sich Sorgen und entscheidet, nach ihm zu suchen. Als Jonas ihn findet, sieht er, dass Blau krank ist. Sein Bauch ist voller Plastiktüten, die ihn vergiftet haben. Jonas handelt schnell und entfernt die Tüten aus Blaus Bauch, damit es ihm bald schon wieder besser geht. Am nächsten Morgen kehrt Jonas zurück und sieht, dass Blau wieder gesund und fröhlich ist. Er springt voller Freude aus dem Meer und zeigt Jonas, dass er sich wieder wohl fühlt. Jonas ist glücklich und umarmt seinen großen Freund dankbar. Dieses schöne Bilderbuch ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Umweltschutz für Kinder verständlich erklärt werden kann. Die Geschichte von Jonas und Blau zeigt den Kindern auf einfache und verständliche Weise, warum die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll schlecht für die Wale, Fische und den anderen Lebewesen im Meer ist und wie wichtig es ist, unsere Meere und ihre Bewohner zu schützen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.01.2024
Rezensent Marco Mach empfiehlt wärmstens das Walbilderbuch von Barroux, ein Umweltschutzbuch für Kinder, das uns gerade noch fehlt, meint er. Das liegt für Mach an der an die biblische Geschichte von Jona und dem Wal angelehnten Story über einen Jungen und seinen Freund, dem Wal Blau, und daran, wie der Autor sie als Erzählung einer doppelten Rettung ins Bild setzt: filigran, ideenreich und in dominantem Blau. Wieso Plastik im Buch eine so große Rolle spielt, kann sich (leider) jeder denken, oder?
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