Mit über 1000 registrierten Forschungsvorhaben seit 1990 gehört die DDR-Geschichte zu den Themen, die gegenwärtig sehr intensiv erforscht werden. Beate Ihme-Tuchel stellt die wesentlichen Forschungsprobleme und Deutungsmuster zu den zentralen innenpolitischen Zäsuren der DDR-Gesellschaft gebündelt und anschaulich dar und skizziert offene Fragen und Entwicklungsperspektiven. Eine unentbehrliche Orientierungshilfe zur Geschichte der DDR!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.07.2002
Günther Heydemann ist rundum zufrieden mit diesem Buch über die Entwicklung der DDR. Seiner Ansicht nach kommt es auch "zur rechten Zeit", da bei der Fülle der Forschungsliteratur auch der Spezialist schnell den Überblick verlieren könne. Er preist das Buch als "gelungene Zusammenschau" der wichtigsten Entwicklungen und Forschungsdebatten, wobei er den Band sowohl für "Forscher wie Studenten" nützlich findet. Heydemann ist angetan von der "wohltuenden Zurückhaltung", die die Autorin bei ihrer Darstellung zeigt. Besonders gut gefällt ihm, dass Ihme-Tuchel die DDR nicht nur mit der BRD, sondern auch mit anderen ost- und südosteuropäischen Staaten vergleicht, denn das, so der Rezensent zustimmend, geschieht in der Forschung viel zu selten. Nur einen Kritikpunkt hat Heydemann: Der Titel des Buches sei "zu knapp".
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