In englischer Sprache. The sequel to the authors' "Are We Human?", this provocative book is an urgent manifesto for an alternative architectural philosophy. It treats bacteria as the real architects, construction workers, maintenance crews and inhabitants of buildings. Colomina and Wigley draw on the latest research into microbes to rethink the past and possible futures of the built environment. The book explores the intimate entanglements of the microbes within bodies and buildings over the last 10,000 years, culminating in the antibiotic philosophy of contemporary architecture. The diseases of our time are diseases of the built environment. The deadly combination of rapidly declining microbial diversity and rising antibiotic-resistant bacteria is as great a threat as climate change. Hostility to bacteria has to give way to new forms of hospitality from a more symbiotic architecture that learns from bacteria, embracing them and reconnecting with soil, plants and other species. Buildings based on fear of bacteria, which is to say fear of life itself, must give way to buildings learning from models of coexistence based on bacteria themselves. The main goal of the book is to rethink the very idea of shelter in terms of forms of inclusion rather than prophylactic forms of exclusion.
Rezensentin Brigitte Werneburg lässt sich gerne von diesem architekturgeschichtlichen Manifest der Architektin und des Architekturkritikers über die zukunftsweisende Rolle von Bakterien anstecken. Darin liest Werneburg von der eng miteinander verzahnten Rolle, die die Architektur seither mit Krankheiten verursachenden Mikroben verbindet; die Geschichte des Städtebaus zeigt sich ihr als Geschichte des Umgangs mit Seuchen. Reinigungssysteme und Zugang zu sauberem Trinkwasser sind demnach nur Reaktionen auf eine der zahlreichen Pandemien des 19. Jahrhunderts und Sanatorien avancierten nach ihrer Kur-Funktion zu Orten, die bloß aufgrund ihrer ästhetisch ansprechenden Architektur besucht wurden, erfährt die Kritikerin. Die bakterienbefreite, moderne Architektur zog lediglich eine Abnahme mikrobieller Vielfalt und Zunahme bakterieller Antibiotikaresistenz nach sich, die unser Immunsystem langfristig gefährdet, weshalb wir künftig mit der Kultivierung positiver Bakterien planen und bauen müssen, liest Werneburg weiter. So gut recherchiert und schlüssig all die Ideen und Erklärungen auch sind, mangelt es dem Text leider an konkreten Anweisungen und Anwendungsbeispielen, bemängelt die Rezensentin die ansonsten sehr aufschlussreiche Lektüre.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…