Wie treffen wir mutigere Entscheidungen, um zukunfts- und konfliktfähig zu werden? Und warum ist das so schwer? Im Angesicht der Situation Deutschlands und dem Agieren der Regierung in der Frühphase des Ukrainekriegs möchten die Beiträger*innen ein Zeichen für mehr Mut setzen - in der Politik wie in der Gesellschaft, in Krisenzeiten wie im Alltag. In elf Essays widmen sie sich dieser vernachlässigten Tugend und betrachten ihre verschiedenen Facetten und Voraussetzungen. Zudem leuchten sie die Rahmenbedingungen für mutigere Entscheidungen und ein mutigeres Handeln aus - bis hin zu den individuellen Persönlichkeitsmerkmalen dessen, was Mut ausmacht.Mit Beiträgen u.a. von Ullrich Fichtner, Markus Kaim, Klaus Töpfer und Andreas Vosskuhle.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…