Ein Gespräch von Berndt, Annemarie und Sibylle Seite mit dem fiktiven Gesprächspartner Klaus Feld über die Akten, die das MfS über die Familie Seite angelegt hatte
Anhand der Stasi-Akten über die Mitgleider der Familie Seite wird die Vorgehensweise der DDR-Diktatur deutlich: Disziplinierungsmaßnahmen und schließlich das Ziel sie "zu zersetzen". Nur der Mauerfall verhinderte das.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.09.2015
Nicht vergessen! Diesen Ruf vernimmt Günter Buchstab bei der Lektüre von Berndt Seites in Zusammenarbeit mit seiner Frau und seiner Tochter entstandenem Buch. Deutlich für ihn auch die Skepsis des Autors angesichts menschlicher Verführbarkeit und mangelnder rechtlicher Verfolgung der Stasi-Mitarbeiter, denen Seite zum Opfer fiel. Daran dass es dem Autor mit seinem fiktiven Interviewband nicht allein um eine persönliche Vergangenheitsbewältigung geht, sondern um Aufklärung über Macht-Mechanismen in Diktaturen, zweifelt der Rezensent nicht.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…