Bill Gates

Wie wir die nächste Pandemie verhindern

Cover: Wie wir die nächste Pandemie verhindern
Piper Verlag, München 2022
ISBN 9783492071703
Gebunden, 336 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Karlheinz Dürr, Ursula Held, Cornelia Stoll und Karsten Petersen. Mit zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen. Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht überstanden. Doch während Regierungen auf der ganzen Welt noch versuchen, sie unter Kontrolle zu bringen, wird bereits diskutiert, wie es weitergehen kann und was als nächstes passieren sollte. Wie können wir verhindern, dass eine weitere Pandemie Millionen von Menschen tötet und der Weltwirtschaft verheerende Schäden zufügt? Können wir das überhaupt schaffen?Bill Gates glaubt, dass das möglich ist, und er legt in seinem zuversichtlichen Buch klar und überzeugend dar, was die Welt von der COVID-19-Pandemie lernen sollte. Er erklärt die Wissenschaft hinter der Pandemiebekämpfung und liefert Vorschläge, was wir alle tun können, um solch eine weitere Katastrophe zu verhindern.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.05.2022

Rezensent Hanno Charisius scheint von Bill Gates' Buch genau das zu bekommen, was er erwartet: Nach seinem letzten Buch, "Wie wir die Klimakatastrophe verhindern können", breitet der Multimilliardär nun also eifrig seinen Masterplan zur Pandemieverhinderung aus, seufzt Charisius, und dabei geht es wenig um die Menschen, ihre Politikverdrossenheit und ihr Vordringen in den natürlichen Lebensraum von Tieren, die eben oft Überträger sind, sondern vor allem um Geld und was man alles damit kaufen kann. Ein 3.000-köpfiges Spezialteam etwa, das sich ausschließlich der Pandemiebekämpfung widmet und im Jahr etwa eine Milliarde Dollar kosten würde, resümiert Charisius. Auch für eine "engmaschige Überwachung" zur Eindämmung plädiere Gates, nicht ohne sich für die negativen Assoziationen dieses Worts zu entschuldigen, stichelt der Kritiker. Am Ende kann er sich doch durchringen, das Buch zumindest Lesern und Leserinnen zu empfehlen, die sich für einen "technischen" Blick auf die Pandemiebekämpfung interessieren; und Gates sei eben eine Person mit dem Privileg, leicht an Expertise von Fachleuten zu kommen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.05.2022

Muss man sich von Bill Gates in Sachen Pandemie aufklären lassen?, fragt Rezensent Kai Kupferschmidt. Kann man, denn Gates schreibt flüssig und lesefreundlich und richtet sich vor allem an LeserInnen, die sich noch nicht allzu sehr mit dem Thema beschäftigt haben, fährt der Kritiker fort. Und so lässt er sich ein auf Gates' Fünfpunkteplan zur Verhinderung künftiger Pandemien, der vor allem das frühe Erkennen, die rechtzeitige Impfstoff- und Medikamentenvorbereitung vorsieht. Aber auch die medizinische Versorgung müsse weltweit verbessert werden, liest Kupferschmidt. Gates setzt vor allem auf Innovationen, Lösungen für kulturelle Probleme während der Pandemie, etwa was den Vertrauensverlust der Bevölkerung in ihre Regierungen betrifft, kann ihm Gates allerdings auch nicht liefern.
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