Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2000
Dies ist nicht das erste Buch über die Soziademokratin und jüdische Überlebende des Holocaust - so dass man nicht unbedingt Neues erfährt, meint Rezensent Wolfgang Elz. Eine eigene Akzentsetzung aber versuche die Autorin, nämlich ein Porträt Wolffs in erster Linie als "jüdische Frau". Dies freilich erscheint dem Rezensenten mitunter "etwas zwanghaft". Zutreffend findet er dagegen die Analyse der Autorin, die das Engagement Wolffs aus deren "jüdischem Sozialethos" ableitet und ihr Wirken von der Ausbildung als Kindergärtnerin bis zur Nachkriegstätigkeit als Mitglied des Bundestags unter diesem Aspekt beschreibt.
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