Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.10.2000
Mit einem "literarischen Kraftakt" hat es der als "kmg." zeichnende Rezensent hier zu tun gehabt. Alles auf einmal wolle der Autor geben, schreibt "kmg.", für dieses Bild eines Krieges, der seine Heimat, Serbien, zerstörte. Es geht um die Dekonstruktion serbischer Mythen sowie um die Abrechnung mit westlichen Politikern in diesem "hochkomplexen Text", worunter "kmg." zwar keinen Text ohne Punkt und Komma, aber einen aus lauter "Zitaten ohne Anführungszeichen" versteht. "Intertextuell" nennt er das dann und "vielschichtig". Aber ob es dem Autor schließlich gelungen ist, erfahren wir nicht. Und das wäre doch schön gewesen.
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