Brent Schlender, Rick Tetzeli

Becoming Steve Jobs

Vom Abenteurer zum Visionär
Cover: Becoming Steve Jobs
Siedler Verlag, München 2015
ISBN 9783827500786
Gebunden, 512 Seiten, 26,99 EUR

Klappentext

Vom angry young man zum Ausnahme-Unternehmer Halb Genie, halb Wahnsinniger, Guru, Choleriker und Kontrollfreak - das ist das vorherrschende Bild, das sich die Welt von Steve Jobs gemacht hat. Jobs selbst hat zu seinen Lebzeiten dieses Image gern gepflegt, und seine Biografen sind ihm bereitwillig gefolgt. Brent Schlender begleitete Steve Jobs über zwanzig Jahre lang. Auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit Jobs selbst, mit engsten Vertrauten und Weggefährten wie Tim Cook oder auch Bill Gates ist ein Porträt entstanden, das in seinem Kern der Frage nachgeht, wie aus einem ungestümen jungen Gründer die wichtigste Unternehmerpersönlichkeit unserer Zeit reifen konnte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.12.2015

Walter Isaacsons Biografie ist noch nicht aus den Buchhandlungen, da legen Brent Schlenders und Rick Tetzelis schon wieder ein Buch über Jobs vor. "Becoming Steve Jobs" ist dabei mindestens so lesenswert wie der Vorgänger, findet Günter Hack - auch wenn die Autoren weniger direkten Zugang zu Jobs hatten als Isaacson, informiert der Kritiker. Zwar fehlt ihm in dem chronologisch aufgebauten Werk eine genaue Betrachtung von Jobs' Frühzeit und seinen Schlüsselerlebnissen, dennoch kommt er im Verlauf der Lektüre Steve Jobs' Persönlichkeit näher als in Issacson Buch. Die Autoren konzentrieren sich vor allem auf das komplexe Spiel mit Emotionen und Beziehungen, das Jobs' Erfolgsgeschichte begründete, schreibt der Rezensent, der sich während der Beschreibungen des Persönlichkeitskults und der höfischen Ränkespiele bisweilen an Ryszard Kapuscinskis "König der Könige" erinnert fühlt. Auch wenn sich Hack eine Analyse von Steve Jobs' Bedeutung gewünscht hätte, hat er das Buch mit Gewinn gelesen.hack
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