Ein kleines Mädchen geht mit ihrem Stofflöwen auf eine wundersame Reise durch die Nacht. In ihren Träumen gleitet sie durch Luft und Wasser, begegnet allerlei Tieren und wird getragen von der Magie unbewusster Räume.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.07.2016
Mit "Nachts, wenn alles schläft" stellt sich Britta Teckentrup ganz in die Tradition der Einschlaf-Bücher und kann sich durchaus mit Vorgängern wie dem "großartigen" Nachtbuch "Dunkel" von Lemony Snicket und Jon Klassen, messen, freut sich Rezensent Andreas Platthaus. Verse und Illustrationen bewegen sich hier in einem tänzerischen Reigen abwechselnd aufeinander zu und wieder voneinander fort, schwärmt Platthaus, wobei sie auf allen 56 Doppelseiten unterschiedlich angeordnet sind, was das Umblättern immer wieder zu einer Überraschung macht. Stilistisch orientiere sich Teckentrup am osteuropäischen Bilderbuchstil der siebziger Jahre. Die typisch "flächigen", reduzierten Figuren verbindet sie mit einem bewundernswerten, kindgerechten Farbkonzept, das die Reise der jungen Protagonistin von der schattigen Dämmerung durch die schwarze Nacht zum strahlenden Morgen farblich sehr schön veranschaulicht, lobt der Rezensent.
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