Harald Odum entgeht nichts in seinem Viertel. Nicht die eleganten Gangster, nicht die zu stark geschminkten Frauen. Er lebt mit seinen Kumpels vorwiegend auf der Straße und gewinnt das Vertrauen von Louis Vargas, dem Paten von Brooklyn. Er macht seinen Weg in den Kreisen der Unterwelt. Aber hinter der Maske aus Selbstsicherheit verbirgt sich ein gequälter, einsamer Junge, der auf ein undenkbares Verbrechen zusteuert...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.10.2001
Dieser Roman aus einer neuen Buchreihe mit Namen "Soul Fiction", die sich afroamerikanischen Autoren und Autorinnen aus den vergangenen 50 Jahren verschrieben hat, hat es Rezensent Thomas Leuchtenmüller nicht ganz überzeugt, weil er ihm zu viele "Klischees" bemüht und vor allem, weil die Figuren für sein Gefühl "wenig überzeugend agieren". Die Beschreibung der "Verbrecherkarriere" des Protagonisten lobt Leuchtenmüller dennoch für die "perfekte" Einfühlung in die verschiedenen Entwicklungsstadien der Hauptfigur, und ihm hat vor allem das "packende Finale" gefallen Trotzdem kann ihn das nicht ganz über die müden Dialoge und die "abgestandenen Anekdoten" des Buches hinwegtrösten.
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