Aus dem Englischen von Eva Bauche-Eppers. Der "Falter" ist den Versuchslabors der Wissenschaftler entkommen und erweckt gleiche seiner Art. Nur ein kleines Team von Menschen unter dem Schutz des "Webers", einer zauberkundigen und unberechenbaren Riesenspinne, hat die Chance, Widerstand zu leisten und die Stadt New Crobuzon zu retten. Sie verschanzen sich im zentralen Bahnhof der Stadt, der Perdido Street Station, und fassen einen verzweifelten Plan ...
Harald Keller ist von diesem zweibändigen "Opus magnum" des britischen Autors und "bekennenden Trotzkisten" China Mieville hingerissen. Leider, bedauert der Rezensent, führe der Verlag mit der Genrezuweisung "Science Fiction" den Leser zunächst in die Irre, denn hier werde nicht von "tollkühnen Milchstraßenbengeln" oder anderem "außerirdischen Gezücht" erzählt, auch nicht von Zauberwelten oder Schicksalslegenden a la "Harry Potter" oder "Herr der Ringe", sondern von einer Stadt namens New Crobuzon, in der es sich gefählich lebt und die von einem autoritären Regime regiert wird, wogegen sich aber Widerstand anbahnt, berichtet der Rezensent. Der zeigt sich begeistert über den Plot, den 30-jährigen Autor, seinen "ungemein bildhaften" Stil und die gelungene Übersetzung von Eva Bauche-Eppers. Dass Mieville für dieses 2000 veröffentliche "Meisterstück" den "Arthur C. Clarke Award" und den "British Fantasy Award" erhalten hat, findet Keller mehr als angemessen.
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