Chris Hadfield

Die Apollo-Morde

Thriller
Cover: Die Apollo-Morde
dtv, München 2022
ISBN 9783423220101
Taschenbuch, 640 Seiten, 12,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Charlotte Lungstrass-Kapfer. Apollo 18 startet - eine letzte, streng geheime Mission zum Mond. Auf der Mondoberfläche sollen Gesteinsproben gesammelt werden, die Unglaubliches versprechen. Doch nicht nur die US-amerikanische Crew, auch die Sowjetunion ist hinter den bislang verborgenen Schätzen des Mondes her. Der Flugleiter Kazimieras "Kaz" Zemeckis aus Houston muss alles tun, um die NASA-Crew zusammenzuhalten und gleichzeitig seinen sowjetischen Rivalen immer einen Schritt voraus zu sein. Aber nicht jeder an Bord von Apollo 18 ist ganz der, der er zu sein scheint. Es häufen sich die Anzeichen, dass einer von ihnen ein Mörder ist und Schreckliches im Sinn hat. Die Mission ist in höchster Gefahr, der Ausgang ungewiss.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.08.2022

Ulf von Rauchhaupt bespricht diesen Roman des ehemaligen Astronauten Chris Hadfield wohlwollend, wenn auch nicht ohne kritische Anmerkungen im Detail. Es ist ein kontrafaktischer Roman, erläutert er, also einer, der aus realer Geschichte ein fiktives Geschehen ableitet, das dadurch besondere Plausibilität erhalten soll. Es geht um eine Mondmission im Apollo-Programm, die so nicht stattgefunden hat, um militärische Geheimnisse, Spionagesatelliten im All. Besonders überzeugend erscheint Rauchhaupt der Roman aber gerade, wenn Hadfield, aus eigener Erfahrung gesättigt, den huis clos in einer Raumkapsel darstellt. Es ist mehr ein Thriller als ein Krimi, bemerkt Rauchhaupt. Und es gibt nur einen Mord, keine "Morde", wie der Titel suggeriert. Wer sich für Raumfahrt interessiert, versichert der Rezensent, findet hier einen unterhaltsamen Plot, der auch nicht schlechter geschrieben ist als andere Romane des Genres, die von Profis erdacht wurden.
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