Im Cyberspace ist Jack der King. Auf dem Bildschirm fremde Welten erobern, Angriffe abwehren, blitzschnell reagieren ? da macht ihm keiner was vor. Doch Silicon Sphere, das neue Computerspiel, macht Jack Kopfzerbrechen. Und noch merkwürdiger wird es, als Dinge aus dem Spiel plötzlich um ihn herum auftauchen und Leute, die Silicon Sphere gespielt haben, spurlos verschwinden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2000
In seiner Rezension philosophiert Bernd Graff zunächst über das Böse in der Welt, das nach dem Ende des Kalten Krieges irgendwie "ortlos" geworden ist und sich nun vielleicht in der Virtuellen Welt ein neues Zuhause gesucht hat. Und so handelt das vorliegende Buch, wie der Leser erfährt, denn auch von dem Bösen in der Parallelwelt, von einem Computerspiel, das nicht nur Wahrnehmung verändert und einen geheimnisvollen Sog ausübt, sondern auch offenbar ganze Menschen zum Verschwinden bringt. Westwood hat hier nach Meinung des Rezensenten einen "anspruchsvollen Roman für den Hacker-Nachwuchs" vorgelegt, auch wenn Graff den "Cyber-Jargon" etwas gewöhnungsbedürftig findet. Aber schließlich dürfte er auch kaum zur Zielgruppe gehören. Auch die "witzigen Anspielungen", zum Beispiel auf Hal, den Supercomputer aus Kubricks Film "Odyssee im Weltraum" erscheinen ihm etwas übertrieben. Insgesamt scheint Graff das "Echtzeitgefühl dieser verstörten jungen Wilden" jedoch gut getroffen zu finden.
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