Von der Französischen Revolution bis heute, vom Klassizismus bis zur Postmoderne spannt sich der Bogen dieser Architekturgeschichte. Sie verbindet die Vorstellung prominenter Schlüsselwerke mit einer allgemeinen Charakteristik der historischen und baukünstlerischen Entwicklung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Europa, doch kommen auch Beispiele von anderen Kontinenten zur Sprache. Die Einbettung der Bauten in den kulturgeschichtlichen, theoretischen und politischen Kontext ist integraler Bestandteil der Architekturbeschreibung. Materialien, Organisationen, Bauausstellungen, Denkmalpflege und Star-Architekten werden kompetent diskutiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2015
Das Modulbaukastensystem des Buches von Christian Freigang kann Rezensent Michael Mönninger nicht überzeugen. So aussichtsreich ihm der weitgespannte Bogen dieses dritten Bandes der Architekturgeschichte der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft von der französischen Revolutionsarchitektur bis zur Gegenwart auch erscheint, so wenig ergibt sich für Mönninger ein Leitfaden im Text. Die große Anzahl an Themenblöcken (Bautypen, Funktionen, Bauherren etc.) sorgt laut Rezensent nur für Materialfülle, nicht aber für Thesenbildung und Erkenntnis. Dass der Architekturhistoriker Freigang die zu behandelnden Schlüsselwerke klug ausgewählt hat und seine Idee, statt mit Theorien mit Beispielen zu arbeiten durchaus praktikabel ist, genügt dem Rezensenten nicht. Ein ruhiger Fließtext und weniger ermüdende Detailschilderungen der Bauwerke, und Mönninger wäre zufrieden gewesen.
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