Internet und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unsere Freundschaften, unsere Arbeit, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Christoph Koch ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Und hat getestet, was vom Leben übrig bleibt.
Entspanntheit und Selbstironie bescheinigt Stefan Beuse dem Neon-Redakteur und seinem Selbstversuchsbericht über den Jakobsweg eines digitalen Pilgers. Auch wenn Beuse bei Christoph Koch gelegentlich eine gewisse Emsigkeit und vor allem deutliches Schielen auf die Sachbuchbestsellerlisten ausmachen kann. Dennoch sei der Bericht über den freiwilligen Verzicht auf Internet und Smartphone profund recherchiert und faktensatt, gebe es am Ende jedes Kapitels stets noch ein kleines Gadget mit auf den Weg. Punkten kann Koch beim Kritiker auch mit Tipps für verantwortungsvolles Surfen.
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