Das vorliegende Buch bietet einen Streifzug durch Goethes dichterische Vergegenwärtigungen des Weins und eine Sammlung von Zeugnissen über Goethes wechselnden Weinverbrauch, seine Trinkgewohnheiten, Korrespondenzen mit Weinhändlern, seine häusliche Ökonomie und die eigenen Versuche mit dem Weinbau, Vertonungen zeitgenössischer Komponisten, begleitet von zahlreichen, teils farbigen Abbildungen. Ein Auszug aus Goethes Kellerregistratur, aus dem sich sein Weinverbrauch detailliert ablesen lässt, wird hier als Faksimile erstmals veröffentlicht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.02.2001
Völlig ernüchtert ist der Rezensent Wolfgang Lang nach Lektüre des Buches, von dem er eigentlich berauschende Einsichten über Goethes Weinkonsum erwartet hatte. Keine "vollmundige" Studie über Dichtung und alkoholische Stimulanzien sei entstanden, sondern ein "reichlich ungegorener Traubensaft". Positivistisch, lustlos "museal ausgebreitetes Material" ohne Kommentar und Bezug zu irgendetwas, so der Rezensent; mit anderen Worten wohl mehr Ausnüchterungszelle als Weinkeller.
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