Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Asiaten wirklich über uns und unsere Heimat denken. Der Vorteil: Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der dreizehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Michelangelos David in Florenz und der Eiffelturm in Paris. Aber auch heimliche Lieblingsziele der Chinesen: Einkaufszentren und Luxusboutiquen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2016
Ob Christoph Rehage seiner Reisegruppe offenbart hat, dass er über sie ein Buch schreibt? Rezensent Sebastian Niemetz erwähnt in seiner Besprechung zwar ein anfängliches Misstrauen der zwölf Chinesen gegenüber dem Sinologen, aber diese entscheidende Frage bleibt seltsamerweise ungeklärt. Und was er von dem Buch hält, verrät er auch nicht. Er berichtet allerdings recht wohlwollend, was Rehage auf der gemeinsamen Europareise über die die Kuriositäten des Alltags zu erzählen hat, über chinesischen Humor oder die Bedeutung der Harmonie.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…