Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.11.2000
Marc Degens hat an dieser Studie, die sich mit männlichen Strategien beschäftigt, Frauen im Erwerbsleben die weniger prestigeträchtigen und langweiligeren Routinearbeiten zuzuschieben, Grundsätzliches auszusetzen. So lobt er zwar die "anschauliche und amüsante" Darstellungsweise der Autorin, kritisiert jedoch, dass sie als Grund für ungerechte Arbeitsverteilung allein "Mentalitätsunterschiede" zwischen Männern und Frauen geltend macht und gesellschaftliche Strukturen gänzlich ignoriert. Zudem tadelt er den Titel als irreführend, denn es würden weniger spezielle Arbeitsvermeidungstricks als vielmehr Archetypen dargestellt, denen Frauen in der Arbeitswelt begegnen. Der Rezensent wirft der Autorin vor, sie verlange von Frauen, sich die gleichen Strategien zu eigen zu machen, woraus zu folgern wäre, so der Rezensent listig, dass Männer "bereits die besseren Frauen" sind.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…