Immer mehr Menschen überlegen, ob sie ein Kind adoptieren sollen. Doch die Angst vor bürokratischen Hürden und psychologischen Problemen schreckt viele ab. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen als Adoptiveltern setzen sich Barbara Sichtermann und Claus Leggewie mit diesen Bedenken auseinander und ermutigen dazu, sich auf ein adoptiertes Wunschkind einzulassen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.09.2004
Barbara Sichtermann und Claus Leggewie "rennen" mit ihrem Buch über Adoption "offene Türen ein", findet Kathrin Kommerell. Das Anliegen der Autoren, sich voll und ganz für Adoptionen auszusprechen und sie als Normalfall zu betrachten, ist durchaus plausibel, so die Rezensentin. Sie findet aber die "Polarisierung", die Sichtermann und Leggewie dabei betreiben, dem Thema nicht dienlich und bemängelt zudem, dass das Buch allzu "heterogen" geraten ist. Alles in allem sei es aber durchaus keine "uninteressante Tour d'horizon", die sich auf soziologischem, empirischem und gesellschaftskritischen Gebiet weitläufig umtut und "manchen Einblick gewährt", räumt Kommerell ganz angetan ein.
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