Woher kommen das Unbehagen und das Misstrauen, dass es bei den immer neuen Plänen der Politiker nicht gerecht zugehen könnte? Um durchzublicken und mitreden zu können, muss man die Grundzüge der Wirtschaftspolitik verstehen. Nur dann kann man auch Reformen begreifen - und, wenn nötig, kritisieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.03.2006
Ausgesprochen informativ und politisch ausgewogen findet Rezensentin Heike Göbel dieses Wirtschaftsbuch für Jugendliche. Es erläutert aus ihrer Sicht die komplexen Zusammenhänge des Wirtschaftslebens und bahnt außerdem einen "Pfad durch den Dschungel der Reformdebatten". Einen Minuspunkt bekommt die Autorin lediglich für den Ton ihrer Ausführungen, den die Rezensentin gelegentlich etwas zu bemüht munter und anschaulich fand.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.10.2005
Mit ihrem Untertitel hat Cornelia Schmergal schon mal einen "gelungenen Einstieg" in das für Jugendliche wahrscheinlich etwas trockene Thema gefunden, lobt Tinka Wolf. Indem die Autorin nämlich klarmacht, inwiefern ihr jugendliches Lesepublikum maßgebliche Fragen der Wirtschaftspolitik "angehen" und durch die Identifikationsfigur der jungen Maya, mit deren Lebenssituation sie Themen wie Arbeitslosigkeit, Steuern oder Sozialversicherung erklärt, weckt sie auch bei Jugendlichen Interesse, so die Rezensentin angetan. Schmergal finde häufig "treffende Umschreibungen" für die wirtschaftspolitischen Sachverhalte und hat ihr Buch "flüssig und interessant" geschrieben, urteilt Wolf anerkennend. Nicht so gelungen findet sie die grafische "Übersichtlichkeit" des Werkes, weil Grafiken, "Erklärungskästen" oder dergleichen fehlen. Trotzdem, meint die alles in allem recht eingenommene Rezensentin, können sogar Erwachsene aus diesem Buch noch Unbekanntes erfahren.
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