Dass es Dinge gibt, über die man in einer Familie nicht redet, ist ganz natürlich, findet Jewel. Oder vielleicht kommt einem das auch nur so vor, wenn man am selben Tag geboren wurde, an dem der ältere Bruder gestorben ist. Wenn man dann auch noch in einer Multikulti-Familie auf dem Land lebt, kann das Leben manchmal eine ganz schöne Herausforderung sein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2014
Von der harmlosen Anmutung des Buches sollte man sich nicht täuschen lassen, baut Rezensent Fridtjof Küchemann falschen Erwartungen vor: "Es geht um Leben und Tod bei Crystal Chan". Tatsächlich erzählt die Autorin eine recht düstere Geschichte über eine Familie, die am Tod des Sohnes zu zerbrechen droht. Erst die Freundschaft der jüngeren Tochter zu einem etwas schrägen Jungen bringt die in Trauer und Verzweiflung erstarrte Familie wieder in Bewegung. Und obwohl die Autorin so viel Traurigkeit und den jamaikanischen Glauben an böse Geister in ihre Geschichte einbindet, verspricht der Rezensent ein sehr schöne Lektüre und echten Genuss.
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