Musik ist für unsere Gehirnzellen wie eine Droge. Sie kann uns mitreißen, Glücksgefühle bescheren und in einen Rausch versetzen - oder auch traurig oder melancholisch machen. Aber warum ist das so? Woher bezieht Musik ihre Macht, ihre Magie? Und warum kann sich kaum jemand ihrer Wirkung entziehen? Daniel Levitin, der die Neugier des Neurowissenschaftlers mit der Erfahrung des erfolgreichen Musikproduzenten verbindet, erkundet in diesem Buch die vielfältigen Beziehungen zwischen Musik, Gefühl, Gehirn und Geist. Er schlägt damit Brücken zwischen Kunst und Wissenschaft - zwischen dem Komponieren, Spielen, Hören und Genießen von Musik und den damit einhergehenden Vorgängen in unseren Gehirnzellen sowie den Wirkungen auf unsere Psyche.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.11.2009
Dass wissenschaftliches Hintergrundwissen um die Wirkungsweise von Musik nicht das Vergnügen an ihr untergraben muss, das sieht Christoph Albrecht schlagend in Daniel J. Levitins jüngstem Buch unter Beweis gestellt. Und so folgt der Rezensent dem Autor, dessen Werdegang vom abgebrochenen Studium der Elektrotechnik über eine Toningenieurs- und Plattenproduzenten-Karriere zum Kognitionspsychologen führte, mit wachsender Begeisterung seinen Ausführungen zu so abstrakten Begriffen wie dem "Poisson-Problem" oder den "multiplen Trace-Gedächtnismodellen". Weil nämlich der Autor seine Darlegungen mit den musikalischen Erfahrungen seiner Leser abgleicht und empirische Belege für seine Erklärungen anbringt, liest sich das Ganze so vergnüglich, versichert der Rezensent.
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