Aus dem Englischen von Dagmar Mallett. "Die Sprache erst macht uns zum Menschen", davon ist David Crystal überzeugt. In den vierzig Kapiteln seines Buches zeigt er die vielen Facetten des Phänomens Sprache auf. Seine Betrachtungen reichen von den ersten Worten eines Kleinkinds über literarische Sprache bis hin zu modernen Phänomenen wie Emoticons. Eine anschauliche, leicht verständliche Einführung in die Sprachwissenschaft - interessant, anekdotenreich und unterhaltsam.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.06.2015
Wolfgang Krischke ist enttäuscht von David Crystals "Das kleine Buch der Sprache". Da sind zum einen Fehler des Verlags, verrät der Rezensent: der Duktus richtet sich anscheinend an Kinder, entsprechende Altersempfehlungen fehlen allerdings; weiterführende Literatur wird nicht erwähnt und auch auf den Index der Originalausgabe wurde verzichtet; und nirgendwo erfährt man den Namen des Künstlers, der die sehr schönen Zeichnungen im Buch angefertigt hat, zählt Krischke auf. Auch die Übersetzung findet der Rezensent problematisch wo versucht wurde, die spezifischen Beispiele im Bezug auf die englische Sprache durch ähnliche im Deutschen zu ergänzen. Die wirken "eingeflickt" und enthalten zudem grobe Fehler, etwa wo behauptet werde, dass die Brüder Grimm eine moderne, einheitliche Orthografie im Sinn hatten, warnt Krischke.
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