Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Bernhard Uske zeigt sich in seiner Kurzkritik nicht besonders angetan von der Kinderbibel, weil er findet, dass einfach nicht genug Bilder enthalten sind und die wichtigsten Geschichten gar nicht illustriert sind. Jesus, meint er, ist nicht eindringlich genug dargestellt, und er vermisst Illustrationen zu den vielen alttestamentlichen "Konflikten", wobei die Darstellung des Kampfes zwischen David und Goliath eine "grandiose Ausnahme" ist. Auch kann er nicht einsehen, warum ausgerechnet so fundamentale Geschichten wie die Kreuzigung nicht ins Bild gesetzt sind. Die zugrunde gelegte Textfassung sagt ihm ebenfalls nicht sehr zu. Er findet den Ton "etwas verschliffen". Nur die Darstellungen der Engel gefällt ihm, wegen ihrer "ins Auge springende Prägnanz".
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