Rezensentin Astrid Geisler findet diese Studie einer Forschungsgruppe der Universität Greifswald "lesenswert", da hier konkret nach den Aktivitäten von acht NDP-Lokalpolitikern gefragt werde, die in Stadtparlamenten und Kreistagen sitzen. Auch das Ergebnis, dass diese Politiker eigentlich wenig täten, es eine rechtsextrenme Kommunalpolitik also nicht gäbe, die Abgeordneten sich aber gut in Szene zu setzen verstünden, findet die Rezensentin aufschlussreich. Enttäuscht gibt sie allerdings zu Protokoll, dass die Studie kaum auf die Rolle der außerparlamentarischen Neonazi-Kameradschaften eingehe, die großen Einfluss auf die Arbeit der Rechtsextremen in Mecklenburg-Vorpommern hätten. Dies empfiehlt die Rezensentin daher als Stoff einer Nachfolgestudie, die sie den Forschern ans Herz legt.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…