Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2000
Gerd Roellecke kann der Publikation wenig Gutes abgewinnen. Unverhältnismäßig findet er den wissenschaftlichen Aufwand, mit dem Strauch die Briefe unterfüttert hat. Die viele Fußnoten und die ausladenden Verzeichnisse stünden in keinem Verhältnis zu dem dargebotenen Material. Außerdem sei schon der von Strauch proklamierte Anspruch, "das geistige Leben von Juristen des vorigen Jahrhunderts" zu dokumentieren, überzogen. Weiterhin bedauert Roellecke, dass über die Originale und ihren Bestand keine genauere Auskunft gegeben und das erstaunlich Unpolitische der Korrespondenzen nicht erläutert werde. Die Anstrengungen, die es den Herausgeber gekostet hat, diese Briefe der Forschung überhaupt zugänglich zu machen, findet Roellecke allerdings "bewunderungswürdig".
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