Aus dem Lettischen von Signe Viska. Kati weiß, was sie werden will: Großvater. Davon lässt sie sich auch nicht abbringen, als die andern sie belächeln. Kati eignet sich an, was zu einem Großvater gehört: große Hände zum Akkordeon spielen oder Streichhölzer und Bonbons für die Jackentasche. Sie schafft es auch, so viel Zeit wie Großvater zu haben. Nur - wie bekommt sie weißes Wolkenhaar? Kurzerhand klebt sich Kati Watte in die Mütze. Und schon bald sitzen die zwei Großväter zusammen am Tisch und machen Großvaterdinge: zum Beispiel Milchtrinken.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.10.2022
Die kleine Kati will Großvater werden, weil ihr eigener so toll ist. Autorin Signe Viska und Zeichnerin Elīna Brasliņa zeigen mit viel Fantasie, was sich Kati alles einfallen lässt, um ihrem Opa auch äußerlich ähnlich zu werden, lobt Rezensentin Roswitha Budeus-Budde, die das rührt, denn alte Menschen sind in Kinderbüchern sonst eher Problemfälle, dement oder krank, meint sie. Dieser Großvater ist einfach nur "ruhig und zufrieden", kein Wunder, dass seine Enkelin ihn als Vorbild nimmt, denkt sie.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…