In seinem Hotelzimmer sieht Alex Adank, Computerspezialist von RiskNet, das Gesicht seiner geliebten Claire auf dem Bildschirm des Notebooks einfrieren. Die Hotelcomputer steigen aus. Die Tower Bridge hebt ihre Flügel und lässt Menschen und Autos in die Themse stürzen. Die City von London ist lahmgelegt. Cyberterroristen? Alex Adank versucht in die Zentrale von RiskNet zu gelangen. Eine Odyssee durch die City beginnt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.04.2000
Alexandra M. Kedves` Rezension ließe sich in zwei Abschnitte aufteilen. Denn zunächst scheint es, als ob sie dem Roman durchaus einiges abgewinnen konnte. So betont sie, dass sie die "Atmosphäre dieses Day after" durchaus spannend findet und zeigt sich fasziniert von der Vorstellung, was wohl in einer Großstadt wie London nach einem digitalen Super-GAU passiert: So zeige sich durchaus nicht nur "Chaos, Kriminalität", sondern auch "Herzensbindungen, Hilfsbereitschaft, Hoffnungen der verrückten und der verzweifelten Art". Anschließend mündet ihre Rezension denn doch in einen deutlichen Verriss. Sie findet die Figuren zu simpel gezeichnet, die gesellschaftskritischen Ansätze wenig überzeugend und am meisten stört sie sich an der "Biederkeit des Romans, seiner Dialoge, des Plots oder der Motive".
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