Damit die Welt mit Computern verwaltet und organisiert werden kann, muss sie in den digitalen Raum der Maschinen überführt werden. Der Historiker David Gugerli erzählt die Geschichte dieses großen Umzugs anhand von prägnanten Beispielen. Er schildert, wie Techniker, Manager, Berater und User miteinander gestritten haben, wie sie ihre Wirklichkeit formatiert und welche neue Unübersichtlichkeit sie dabei erzeugt haben. Sie haben Rechner verbunden, Daten kombiniert, Programme umgeschrieben und aus dem Computer fürs Personal einen Personal Computer gemacht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.06.2018
Rezensent Stefan Betschon hat David Gugerlis Computergeschichte mit Gewinn gelesen. Auch wenn der Kritiker von den Anfängen der Informatik bis zur Erfindung des Internets viel bereits an anderer Stelle gelesen hat, lobt er das Vorgehen des Technikhistorikers, Computergeschichte von den "Motiven der Entwickler" und den "Intentionen der Anwender" her zu denken. Dass der Computer nicht einmal, sondern mehrfach erfunden wurde, da sich Entwickler und Anwender immer wieder neu über Leistungsmöglichkeiten verständigen mussten, erfährt der Rezensent hier ebenso wie er von großen Erwartungen und ersten Krisen, etwa beim Apollo-Projekt liest. "Flüssig" geschrieben und reich an Materialien verspricht das Buch anregende Lektüre, schließt der Kritiker.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2018
Rezensent Helmut Mayer ist zufrieden mit dem Buch des Technikhistorikers David Gugerli über die Entstehungsgeschichte der Computer seit den 50er Jahren. Das Werden seiner digitalen Umgebung kann Mayer mit dem Buch gut nachvollziehen, vor allem auch die Hürden und Verlegenheiten, auf die der Autor laut Rezensent Wert legt. Schwierigkeiten und Engpässe wie die dröge Programmierarbeit und der Input sowie die Antworten darauf, Compiler, Betriebssysteme, Programmiersprachen, vermag ihm Gugerli "elegant" und "pointiert" zu erläutern. Für Kenner wie Laien eine lohndende Lektüre, so Mayer.
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