Aus dem Französischen von Christoph Schuler. Die Autorin Emilie Gleason wurde zu dieser Graphic Novel stark von ihrem Bruder inspiriert, der mit Aspergersyndromdiagnostiziert wurde. Sie beschreibt den Alltag ihrer Hauptfigur Ted - Arbeit, Gespräche, Liebe, Sex und Familienleben. Alles Dinge, die für uns ganz normal sind, für Ted aber riesige Anstrengungen bedeuten.
Rezensentin Marlen Hobrack muss einfach lachen über Emilie Gleasons autistischen Comic-Helden Ted. Was Ted erlebt, was ihn umtreibt und aus der Bahn wirft, ist auch zu komisch, findet sie, und schließlich ist das Lachen hier "Teil einer emotionalen Katharsis", die ihr Feuer aus der Kollision zwischen Teds Welt und seiner Umwelt entsteht, meint Hobrack. Wie die Autorin das beschreibt und zeigt, findet Hobrack köstlich, weil temporeich, unsentimental und direkt und voll schwarzem Humor.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…