Aus dem Englischen von Elga Abramowitz. " Im Frühling 1942 geschehen in El Peso in Kalifornien aufregende Dinge. Es ist zwar Krieg, aber der ist zum Glück weit weg in Europa. Dafür gibt es hier die "Neue Welt", einen Kinderstaat, der von Rombout, Björn, Tschutschu, Nelson, Ivan, Betsy, Madeleine, Chris und ihren Freunden organisiert und regiert wird. Hier fühlen sich die Kinder in Sicherheit. Doch das Gefühl trügt. Denn der geheimnisvolle Mr. X soll den Terror mitten unter sie tragen. Als die Kinder ihm auf die Spur kommen, beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit. Ein spannender, hochpolitischer Exilroman für junge und junggebliebene Leser - geschrieben mitten im Zweiten Weltkrieg als Aufruf zur Unterstützung der Hitler-Gegner weltweit.
Christoph Haacker liest Erika Manns Jugendroman auf den Spuren von "Emil und die Detektive" mit Gespür für aktuelle Fragen und Entwicklungen. Dass Kinder und Jugendliche aktiv werden für gesellschaftliche Veränderungen, spielt Mann laut Haacker anhand von Schulkindern in Kalifornien durch, die sich für den Einsatz der USA im Zweiten Weltkrieg einsetzen. Dass daraus keine Kriegspropaganda wird, erreicht der Text, indem er die schrecklichen Erlebnisse von Kriegsflüchtlingen und -waisen und Zivilisten im Bombenhagel beschreibt, erklärt Haacker. Dass die Agentenjagd im Buch darüber in den Hintergrund rückt, findet er okay.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 28.06.2019
Rezensentin Cornelia Geissler entdeckt in Erika Manns erstmals 1942 erschienener Abenteuergeschichte für Kinder viel Geschichte, aber auch aktuelle Bezüge. Der junge Leser kann hier voraussetzungslos bzw. mit Hife eines Glossars über eine Kinderbande lesen, die sich während des Zweiten Weltkriegs in den USA den Herausforderungen der Emigration stellt und auf Agentenjagd geht, erklärt die Rezensentin. Mann erzählt davon rasant, realistisch und mit sympathischen Heldenfiguren, so Geissler.
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