Mit einem Aufsatz von David Ebony in englischer Sprache. Mit vierfarbige und s/w Abbildungen. The world was shocked in 2003 by photographs revealing abuse of prisoners by U.S. guards at the notorious Abu Ghraib prison near Baghdad. In response, the renowned Colombian artist Fernando Botero created a series of riveting paintings and drawings that constitute an acerbic and poignant statement against violence and man's inhumanity to man. the 73-year-old artist, drawing on his knowledge of Renaissance art, has produced a body of works that are timely yet timeless, a vision of hell on earth belonging to a long tradition of artistic statements against war and violence that includes Goya's Caprichos and Picasso's Guernica, works by the Mexican muralists, the American artists Philip Guston and Leon Golub, and Botero's own 1980s responses during drug violence in Colombia.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Boteros Abu-Ghraib-Bilder helfen uns nicht, Abu Ghraib oder gar unsere Angst zu verstehen. Sie sind zu sehr Bilder von Fernando Botero. Er hat seine Figuren nicht geändert. Botero hat seine uns vertrauten fröhlichen Fetten in die Folterkeller geführt. Wir nehmen den dicken Schenkeln den Schmerz nicht ab. Die Striemen auf Rücken und Pos wirken wie Schönheitslinien. Aber vielleicht liegt das an uns. Schließlich fühlen Dünne den Schmerz nicht weniger als Dicke. Die Tatsache, dass der gotische Schmerzensmann jede Sehne, jeden Muskel zeigt, ist schließlich auch nur eine ästhetische Konvention... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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