Frank Uekötter erzählt die Geschichte der deutschen Umweltbewegungen, von ihren frühen Erfolgen bis zu den aktuellen Herausforderungen und Widersprüchen. Er zeigt, warum wir Umwelt heute neu denken müssen: global, bunt, vernetzt und weniger dogmatisch. Erst wenn man sich von alten Gewissheiten löst, eröffnen sich Chancen für ein ökologisches 21. Jahrhundert.
Provokativ und unterhaltsam sei es ja. Drum möchte Felix Ekardt uns das Buch des Umwelthistorikers Frank Uekötter empfehlen, obwohl es ihn nicht in allen Teilen überzeugt. Dazu gehört etwa, dass dem Rezensenten die Umweltsituation, die hier vom Autor bei seiner historisch fundierten Analyse der Umweltbewegung und ihrer Krise zugrundegelegt wird, fataler erscheint, als Uekötter annimmt. Ferner findet er die Kritik nicht immer stichhaltig, so wenn der Autor bei den Umweltbewegten einen Mangel an Wissen konstatiert oder wenn er seinen Vorschlag zum Klimawandel anbringt. Richtig dagegen findet Ekardt die Kritik am sturen Dogmatismus und der allzu langfristigen Perspektive der Ökos. Das Fehlen von sozialen Lernprozessen, die zu nicht symbolischer Umweltpolitik führen, fügt der Rezensent im Geiste hinzu.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…