Herausgegeben, eingeleitet und mit einem Nachwort von Gesine Palmer und Yossef Schwartz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2004
Friedrich Niewöhner ist höchst zufrieden mit der Textauswahl dieses Buches, das Franz Rosenzweigs Schriften über den Islam versammelt. Alle "wesentlichen" Texte seien hier enthalten, ebenso seine Briefe, gleichwohl Rosenzweig hier eher "rabiat" mit dem Islam umgehe. Außerdem findet Niewöhner die Ausführungen des Mit-Herausgebers Yossef Schwartz "höchst aufschlussreich". Schwartz befasst sich mit den Quellen von Rosenzweigs Islam-Lektüre; so hat Rosenzweig den Islam wohl nur über Hegels Vorlesungen gekannt, welcher wiederum auf die Schriften von Maimonides zurückgegriffen hat. Niewöhner resümiert mit einem gewissen ironischen Unterton, dass Rosenzweigs Quellen also "die Kapitel aus einem arabischen Buch eines Juden aus dem zwölften Jahrhundert in einer hebräischen Übersetzung, wie sie von einem Christen des neunzehnten Jahrhunderts auf deutsch referiert worden sind" waren.
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