Wilma mag ihren Namen nicht. Viel lieber hieße sie Jeanette. Wenn sie ein Junge wäre, würde sie gern Thomas heißen. Vielleicht wäre sie auch gern ein Indianermädchen mit dem Namen Bunte Feder. Ihre Eltern haben nicht viel Zeit. Sie wünschte sich, dass sie alle in einem Schloss wohnen. Wilmas Bruder ist Weltmeister im Ärgern. Gern hätte sie einen Bruderautomaten, aus dem sie nettere Brüder ziehen könnte. Am liebsten hätte sie eine Zwillingsschwester und mehr Platz zum Spielen wäre auch schön.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 16.03.2006
"Wünschen will gelernt sein", weiß Benedikt Erenz und findet dies sehr anschaulich in diesem Buch illustriert. Denn Wünsche sind wichtig. Es geht um Wilma, deren Wünsche keine Grenzen haben: Neue Eltern will sie, ein großes Haus, einen anderen namen und statt ihres Bruders lieber einen Bruderautomaten. Irgendwann begreift sie allerdings, dass sich auch ihr Bruder eine andere Schwester wünschen könnte, und dass auch ihre übrigen Wünsche nicht mit denen der anderen immer kompatibel sind. "In leichtem Ton, gelassen und heiter", lobt Erenz, schildere Polly Flottwell ihre Geschichte vom "Wünschenlernen".
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…