Eine Liebeserklärung an alle MütterLuna Debora Gretel Victoria! Die Geschwister Ida und Knut können es nicht fassen: Wer hat denn so viele Namen? Das Mädchen mit den Sommersprossen und den lustigen Zöpfen, das sie gerade am Eisstand kennengelernt haben, will sich doch bestimmt über sie lustig machen. Aber das Mädchen hat nicht nur vier Namen, sie hat auch vier Mütter. Jede von ihnen hat ihr einen Namen gegeben und jeder Name erzählt einen Teil ihrer Geschichte. Von ihrer Bauchmutter, ihrer Findemutter, ihrer Pflegemutter und schließlich ihrer Herzensmutter. "Als sie mich zum ersten Mal sah, hat sie mich auf der Stelle in ihr Herz geschlossen. Und dort lässt sie mich nie wieder raus. Und sie hat mir meinen vierten Namen geschenkt, weil Victoria Sieg heißt. Meine Mutter sagt immer, ich habe ihre ganze Liebe gewonnen."
Es gibt auf dem Kinderbuchmarkt inzwischen viel über Patchworkfamilien, beginnt Maria Riederer ihre Rezension. Aber dass Frauke Angel über ein Kind schreibt, das vier Mütter hat, ist auch deshalb ungewöhnlich, weil die Geschichte wahr ist. Vicky erzählt zwei anderen Kindern von biologischer Mutter, Findemutter, Pflegemutter, Herzensmutter - ganz "ohne tragischen Unterton", schreibt die Rezensentin und ist begeistert, dass dieser Lebensweg als ein fürsorglicher beschrieben wird, was die Erzählweise von Angel nicht bemüht, sondern echt wirken lasse und von den Illustrationen Mahrdad Zaeris getragen sei, die ebenfalls unterstreichen, dass eine gute Kindheit auch Frauensache ist.
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