Aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger. Mit Illustrationen von Torben Kuhlmann. Sem und Mo sind Waisenkinder. Bei Tante Tyra müssen sie den ganzen Tag lang arbeiten und dürfen nicht spielen. Nach nichts sehnen sie sich mehr als nach einem richtigen Zuhause. Dann steht eines Abends plötzlich Schwarzfell vor ihnen, eine Ratte, und erzählt ihnen vom Land der Lindwürmer. Und von einer Königin, die sich nichts so sehr wünscht wie ein Kind ... Die Brüder finden sich wieder in einem Land, das einer uralten Sage entsprungen scheint. Und in einem unglaublichen, fantastischen Abenteuer.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2022
Rezensentin Eva-Maria Magel hält Frida Nilssons neue fantastische Kinder-Geschichte für düsterer als frühere Texte der Autorin, aber nicht für minder lesenswert. Wieder geht es auf philosophische Weise um Mensch und Tier, Gut und Böse, Macht und Schuld, erklärt Magel. Die Geschichte von zwei Waisenkindern im jenseitigen Land der Lindwürmer erzählt Nilsson laut Magel sehr plastisch und genau und mit "bitterem" Humor.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 24.06.2022
Rezensentin Sylvia Schwab kennt die Themen und Motive aus Frida Nilssons Fantasygeschichte um zwei Zwillingsjungen, die auf der Flucht vor tyrannischer Verwandtschaft in die Fänge der Lindwurmkönigin geraten, längst aus den Geschichten von Funke bis Ende. Dennoch liest sie das Buch mit Gewinn. Für Schwab liegt das an der Art und Weise, wie die Autorin sich existenziellen Frage um Gut und Böse, Identität und Wahrheit nähert, mit Humor nämlich und "erzählerischem Gespür" und indem sie einen liebevollen, poetischen Ton anschlägt, erklärt Schwab.
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