Aus dem Amerikanischen von Ann Lecker. Wilde Kreaturen und ungezähmte Magie … Barclay hasst Abenteuer. Viel lieber möchte er sein Leben als gewöhnlicher Pilzsammler in Biederford verbringen. Bis er eines Tages versehentlich die oberste Regel des Dorfes bricht: Gehe nie zu tief in den Wald, denn dort lauern gefährliche Kreaturen! Prompt wird Barclay von einem solchen Geschöpf angegriffen. Von nun an trägt er ein goldenes Mal auf seiner Haut und besitzt außergewöhnliche Kräfte. Jetzt gilt Barclay als Wilderweise - als einer jener Menschen, die ihr Leben den wilden Biestern verschrieben haben und die in Biederford geächtet werden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.05.2022
Es ist eine wahrhaft und wortwörtlich zauberhafte Welt, die Amandy Foody in ihrem Kinderroman "Wilder Reich" gestaltet, so Rezensentin Yvonne Poppek. Eine Welt voller eigenartiger Wesen: "Steyerwürmern, Stulpen, Nitneys" und einer wolfsähnlichen Art, die den jungen Helden dieser Geschichte angreift und ihm so magische Kräfte überträgt. Dieser Held, Barcley sein Name, will mit all dem allerdings gar nichts zu tun haben - als Waise hat er nur einen Wunsch: dazu zu gehören zur Ortsgemeinschaft, die mit ihren Regeln und Vorschriften quasi das Gegenbild ist zum wilden Wald. Während Barcley versucht, seine Kräfte wieder los zu werden, lernt er die Wildnis und ihre Bewohnerinnen jedoch immer besser kennen und schätzen. Davon zu lesen, ist anrührend wie spannend, so die hingerissene Rezensentin.
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