Die Revolution von 1848/49 gehört zur politisch aktivsten Zeit von Marx und Engels. In Köln gaben sie von Juni 1848 bis Mai 1849 die Tageszeitung "Neue Rheinische Zeitung" als "Organ der Demokratie" heraus. Der Band zeigt ihr Wirken in der Revolution als radikale Politiker und als Herausgeber und Autoren der Zeitung. Der Band dokumentiert eine Vielzahl neu nachgewiesener Artikel, die erstmals in einer Marx-Engels-Edition erscheinen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2016
Jens Grandt ist begeistert vom ersten innerhalb der Marx-Engels-Gesamtausgabe erscheinenden Band mit Werken, Artikeln, Entwürfen der beiden "Auguren des historischen Marxismus" aus der Revolutionszeit 1848/49. Die meist in der "Neuen Rheinischen Zeitung" erschienenen Texte bereichern das Bild laut Grandt ungemein. Die kommentierte Edition korrigiert die Defizite der Marx-Engels-Werkausgabe, erklärt Grandt, etwa indem sie nachweist, dass etliche der bisher Marx und Engels zugeschriebenen Artikel gar nicht von ihnen stammen. Grandt erkennt, wie die beiden Autoren in ihrer Kommentierung der französischen Ereignisse Unterschiede zur Februarrevolution herausarbeiten und wie kompetent und geistreich sie vorgehen, wenn sie dem Leser anhand der Berichte des preußischen Parlaments zeitgenössische Debatten vermitteln. Nicht zuletzt bietet der Band dem Rezensenten einen "lebhaften" Einblick in eine bewegte Zeit.
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