Bearbeitet von Rudolf Kreutner und Hans Wollschläger. Die Hoffnung auf ein einiges Deutschland war mit dem Scheitern der Revolution von 1848/49, die Rückert in über 500 Gedichten kommentiert hatte, in unerreichbare Ferne gerückt. Resigniert zog sich Rückert noch weiter in seine Neuseser "innere Emigration" zurück, um nun endlich die Übersetzung von Saadi's "Bostan" zum Abschluß zu bringen. Obgleich er die wenigen bemerkenswerten politischen Ereignisse der Jahre 1850/51 alles andere als stillschweigend übergeht, wendet er sich in seinem "Liedertagebuch" dieser Jahre zunehmend von der ihn nur noch verbitternden Tagespolitik ab: Rückert hegt und pflegt nun fast ausschließlich seinen eigenen "poetischen Rosengarten". Neben einer Art Fortsetzung der "Haus- und Jahrslieder" entstehen in dieser Zeit auch zahlreiche Übersetzungen klassischer Autoren wie Euripides, Aristophanes und Sophokles.Fast alle Texte erscheinen nun - nach über 150 Jahren - erstmals im Druck. Der editorische Bericht enthält die Entstehungsgeschichte und die Darstellung sämtlicher Quellen.
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