Park X Ullstein, Berlin 2026
ISBN
9783988160676 Gebunden, 368 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Milena Adam. Das Leben eines Lyrikers kommt durch einen plötzlichen körperlichen Schmerz zum Halt: Der Schmerz zwingt ihn in die Notaufnahme ins Krankenhaus, dann auf die Intensivstation. Der Frage ausgeliefert, was mit seinem Körper passiert und wie er in sein Leben zurückfinden kann, reflektiert er seinen Alltag, seine Beziehung, die Momente von Glück. Mit dem Krankenpfleger Frank hört er klassische Musik, und auf paradoxe Weise gibt ihm die Welt, die ihm genommen wurde, die Welt zurück. Sanfter Regen ist ein Roman, der an den äußersten Grenzen der menschlichen Erfahrung spielt. Eine körperlich herausfordernde Situation wird zu einem tiefen, transformativen Geschenk, und zeigt uns, was ein gutes Leben ausmacht: Verletzlichkeit, die Beschäftigung mit Kunst, mit den Menschen, die uns nah sind.
Der Titel von Garth Greenwells drittem Roman ist einem mittelalterlichen Gedicht entlehnt, weiß Rezensent Samuel Hamen. Und damit ist im Grunde der Weg der Lektüre vorgegeben, freut sich der Kritiker, der hier eben nicht einen schnöden Bericht eines Krankenhausaufenthaltes in Folge eines Aorta-Risses liest. Sicher, es geht auch um Todesangst oder das kapitalistische US-Gesundheitssystem, vor allem aber schenkt uns der amerikanische Schriftsteller einen an "Schönheit und Wahrnehmung" reichen Bericht über die geradezu heilige Kraft von Literatur und Kunst, versichert Hamen. Entlang der klangvollen und warmherzigen Langsätze Greenwells erkundet der Rezensent Schmerz, Umgebung und den Körper in Extremsituationen und hält nach der Lektüre fest: Greenwell ist einer der spannendsten Schriftsteller seiner Generation.
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