Aus dem Amerikanischen von Michaela Kolodziejcok. Der zwölfjährige Moose wohnt mit seiner Familie seit kurzem auf Alcatraz - sein Vater arbeitet dort als Gefängniswärter. Moose fällt es nicht leicht, sich auf der Gefängnisinsel einzuleben. Das liegt vor allem an Piper, der Tochter des Direktors, die immer wieder Unfrieden stiftet, und nicht so sehr an den Gefangenen. Denn der Faszination, Tür an Tür mit Al Capone zu leben, kann auch Moose sich nicht entziehen. Und als seine Schwester eines Tages Hilfe braucht, wendet Moose sich mit einer Bitte an den berühmten Verbrecher.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.05.2005
Gleich zwei Abenteuer muss der kleine Moose in diesem Buch bestehen: er muss auf die Gefängnisinsel Alcatraz umziehen, wo sein Vater als Wärter arbeitet, und er muss mit seiner Schwester klarkommen, die unter Autismus leidet. Antje Weber findet diese beiden Sujets ganz prima miteinander verquickt. Das Leben auf Alcatraz zu Zeiten Al Capone hält sie für "detailgetreu recherchiert" und die Schwieirgkeiten des Jungen im Umgang mit der Schwester "psychologisch schlüssig" geschildert.
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