Der Wirecard-Skandal ist einmalig in der deutschen Wirtschaftsgeschichte - ein einziger großer Fake. Wie konnte es zu diesem filmreifen Bankrott eines Dax-Konzerns kommen? Wer sind die Köpfe hinter dem Betrug? Wer muss dafür büßen? Und warum ist das weltumspannende kriminelle Netzwerk erst nach so langer Zeit aufgeflogen? Die Journalisten Bettina Weiguny und Georg Meck - beide federführend an der UFA-Verfilmung des Wirecard-Skandals beteiligt - entwerfen das Psychogramm eines Jahrhundertskandals. Sie forschen nach den Motiven der Protagonisten, sprechen dazu frühe Vertraute der österreichischen Hauptdarsteller Markus Braun und Jan Marsalek, lassen Wegbegleiter wie Gegner zu Wort kommen, analysieren das Versagen von Politik und Behörden.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 26.04.2021
Rezensentin Ursula Weidenfeld taucht mit dem Buch von Bettina Weiguny und Georg Meck ein ins Halbwelt-Milieu der Wirecard-Macher. Für die Rezensentin eine anschauliche und äußerst spannende Angelegenheit, zumal die Interviewpartner aus der RTL-Filmdoku von Weiguny und Meck zum nämlichen Thema im Buch ihren Auftritt haben. Das ist lustig und aufschlussreich, findet Weidenfeld. Allerdings kritisiert sie, dass die Autoren sich auch noch mit der Frage, wie jemand kriminell wird, beschäftigen. Damit sprengen sie den Rahmen des Buches, findet die Rezensentin.
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