Mit 24 Bildtafeln. Von Woody Allen bis Georges Simenon - Georg Stefan Troller begegnet großen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in 22 eindrucksvollen und sehr persönlichen Porträts. Sie alle haben ihn beeindruckt, nicht selten amüsiert und auch persönlich geprägt. Das Buch beschreibt Begegnungen mit: Muhammad Ali, Woody Allen, Barbara, Charles Bukowski, Coco Chanel, Axel Corti, Robert Crumb, Romain Gary und Jean Seberg, Ron Kovic, Frieda Lawrence, William Somerset Maugham, Edith Piaf, Roman Polanski, Rossellini & Co., Arthur Rubinstein, Charlotte Salomon, Georges Simenon und Art Spiegelman.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.12.2006
Die zweiundzwanzig Porträts des Filmemachers, Drehbuchschreibers und Autors Georg Stefan Toller erinnern Beate Tröger in ihrer Machart an kleine Filme, die den Blick des Betrachters aus der Totalen auf die Details lenken. Der Autor, der 1941 aus Wien nach Amerika fliehen musste, hat mit seinen Porträtierten zumeist die Erfahrungen des Exils gemeinsam. So handeln die Erinnerungen an Roman Polanski, Axel Corti oder Roberto Rosselini ein Stück weit auch vom Autor selbst und sind immer auch ein Versuch der Vergangenheitsbewältigung, erläutert die Rezensentin. Die Porträts sind selbst dort, wo sie an unüberwindbare "Grenzen" geraten wie etwa bei Woody Allen, der sich hinter seiner Professionalität verschanzt, durch Einfühlungsvermögen und Neugier auf das Gegenüber bestimmt, stellt Tröger eingenommen fest. Der Text über Tollers Freund Axel Corti hat sie dabei am meisten berührt, denn er zeugt von einer tiefen Freundschaft und dem großen Schmerz beim plötzlichen Tod Cortis.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.05.2006
Thomas Thieringer haben die 22 Charakterstudien, die der "unermüdliche Menschensammler" Georg Stefan Troller aus seinen filmischen Porträts destilliert hat, gefallen. Troller, der auf der Flucht vor den Nazis schon als Jugendlicher seine Heimat Österreich verlassen musste und in Paris ein dauerhaftes Exil fand, lasse Menschen zu Wort kommen, die ihn während seines sechzig Jahre andauernden Arbeitslebens als Dokumentarfilmer besonders beeindruckt haben und denen er sich auf Grund ihrer Lebensverläufe oder ihrer religiösen Herkunft verbunden fühlt. Dabei erfahre man ebenso Neues über die illustren Persönlichkeiten wie Woody Allen oder Art Spiegelman wie über den Porträtisten selbst.
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