Einleitung - Kapitel 1: Das Feindstrafrecht: Der Begriff des Feindstrafrechts in der Prägung Jakobs und seiner Schüler - Materielle und prozessuale Inhalte des Feindstrafrechts - Die Abspaltung feindstrafrechtlicher Regelungen vom Bürgerstrafrecht - Die Rezeption des Feindstrafrechts durch die Rechtswissenschaft - Kapitel 2: Überprüfung der deskriptiven Ebene bei Jakobs: Einführung - Überprüfung der deskriptiven Ebene: Übereinstimmungen des Feindstrafrechts mit der Entwicklung der Strafgesetzgebung - Übereinstimmungen des Feindstrafrechts mit der Entwicklung der Kriminalpolitik und Rechtsprechung - Exkurs: Feindstrafrecht in ausländischen Strafrechtsordnungen - Ausblick: Zukünftiges Feindstrafrecht: Die prognostische Ebene bei Jakobs - Kapitel 3: Zweck- und Verhältnismäßigkeit des Feindstrafrechts: Einführung - Die Zweckmäßigkeit des Feindstrafrechts - Verfassungsmäßigkeit des Feindstrafrechts - Schlussbetrachtung - Literaturverzeichnis - Sachverzeichnis.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2010
Bei der zum Buch verarbeiteten Dissertation von Geraldine Louisa Morguet handelt sich um die bislang umfangreichste Auseinandersetzung mit den Feindtstrafrechtsthesen des Bonner Rechtsphilosophen Günther Jakobs. So weit so gut, meint Michael Pawlik. Mit der Gratwanderung der Autorin bei der Bewertung von Jakobs kommt Pawlik allerdings nicht klar. Mal kritisiert sie die Verfassungswidrigkeit des Feindstrafrechts, mal versucht sie dessen Verfassungskonformität nachzuweisen, kritisiert der Rezensent seinerseits. Die zu diesem Zweck von Morguet vorgenommene Kriterienverschärfung zur Feststellung des feindstrafrechtlichen Tatbestands empfindet Pawlik als unzulässige Beschneidung des Konzepts. Am Ende weiß der Rezensent gar nicht mehr genau, wie die ursprüngliche Kritik am Feindstrafrecht sich eigentlich begründen lässt - es scheint ja alles in Ordnung.
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