Aus dem Englischen von Stephanie Menge. Als Noah seine Arche baute, tat er, was Gott ihm befahl. Aber er handelte sich damit auch eine Menge Probleme ein: die vielen Tiere auf engstem Raum! Und nicht zu vergessen: seine Familie. In McCaughreans biblischem Abenteuerroman berichtet Noahs jüngste Tochter, wie es damals wirklich war auf den endlosen Weiten des Wassers, und wie sie es schafften, dass die Löwen nicht die Zebras fraßen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 17.11.2005
Geraldine McCaughrean greift mit ihrer Geschichte "Nicht das Ende der Welt" zur alten und allen bekannten Geschichte von Noah und der Sintflut und verfeinert sie mit neuen Protagonisten und Erkenntnissen. Respektvoll berichtet der Rezensent Hans Ten Doornkaat von der Fähigkeit der Autorin, durch "prägnante Szenen, gut dosierte Handlung und starke Figuren" eine große "Eindringlichkeit" zu schaffen. Revolutionär erscheint ihm, wenn sie Noah und seine drei Söhne als religiöse patriarchalische Eiferer darstellt und ihnen eine empathische Schwester gegenüberstellt, die den Blick auf eine neue Sichtweise lenkt. Überhaupt nicht einverstanden ist Ten Doornkaat mit der Auswahl des Buchcovers, denn es sei "bunt, verspielt und völlig am Text vorbei". Er kann sich nur darüber wundern, wie das Lektorat darüber hinaus eine absolut unzutreffende Inhaltsangabe auf der Buchrückseite verfassen konnte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2005
Geraldine McCaughrean hat ein "fantasievolles, poetisches", mitunter auch "grausames" Jugendbuch über die Sintflut geschrieben und sie um die Perspektive der 13-jährigen Timna erweitert, teilt Alexander Kissler mit. Sehr eindrücklich gelinge es der Autorin, die "qualvolle Enge" und "den Gestank" auf der Arche Noah zu schildern, noch beeindruckender aber findet es der Rezensent, wie sie die Veränderung von Noahs Sohn Sem beschreibt, der sich zu einem immer brutaleren "Fundamentalisten" wandelt, der sich für ein "Werkzeug" Gottes hält. Aufgefallen ist ihm aber auch, dass weder Noah noch seine Frau ein rechtes "Profil gewinnen", aber das scheint ihn nicht besonders zu stören. Die Handlung nimmt ein "überraschendes Ende", verrät Kissler noch, und er versichert, dass dieses Buch für Jugendliche wie für Erwachsene bis zum Schluss "spannend zu lesen" bleibt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…