Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Das indische Epos ist nacherzählt und illustriert von einem 13-jährigen Mädchen. Das behaupten jedenfalls die Herausgeber, und Fritz Wolf will das nicht unbedingt bezweifeln, staunt aber nicht schlecht. Das Epos selbst ist personenreich und hoch verwickelt; es geht um verfeindete Prinzen und gedemütigte Prinzessinnen, um Götter, die sich einmischen, und immer wieder Kriege. An der Nacherzählung z.B dieser Kriege als sinnlose Gemetzel, meint Wolf, sei ablesbar, "dass ein Mädchen erzählt"; er lobt ihre frische, gegenwärtige Sprache, die dennoch Erzählduktus und Poesie der "auf dem Marktplatz" erzählten Geschichten vermitteln.
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