Mit 14 Abbildungen und 1 Karte. Was sind die Voraussetzungen von Freiheit, wodurch wird sie bedroht? Welcher Impulse bedarf eine Gesellschaft, um Freiheit zu erreichen und immer wieder neu abzusichern? Besier und Lindemann gehen den angloamerikanischen Freiheitsvorstellungen von den Anfängen bis in die jüngste Gegenwart nach und beschreiben die Ambivalenzen des amerikanischen Freiheitsmythos.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.01.2006
Erfreut zeigt sich Werner Link darüber, dass die "Freiheitsforschung" hierzulande Fuß zu fassen beginnt. Vorliegenden Band von Gerhard Besier und Gerhard Lindemann versteht er als einen Beitrag zu diesem neu zu etablierenden Zweig der Kulturwissenschaften. Er hebt hervor, dass die Autoren bei ihrer Untersuchung der amerikanischen Freiheitsvorstellungen von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart immer auch die "Ambivalenzen des amerikanischen Freiheitsmythos" im Blick behalten. So kämen sowohl Propagandisten als auch Kritiker zu Wort. Link spricht hier von einem quasidialektischen Prozess, deren Zwischenergebnisse stets in positiven Licht erschienen. So verwundert es ihn auch nicht weiter, dass die Autoren als ein Ergebnis ihrer Arbeit die Fähigkeit der amerikanischen Gesellschaft zur "Selbstkorrektur" präsentieren.
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