Mit ca. 60 Abbildungen, davon ca. 50 farbig. Die Publikation präsentiert mit Gerhard Richters Zyklus ACHT GRAU eine neue Auftragsarbeit für die Deutsche Guggenheim Berlin, die aus acht monumentalen verspiegelten Tafeln besteht. Die Arbeit geht auf einen Werkkomplex zurück, den Richter in den sechziger Jahren konzipierte. Die verschwommenen Spiegelungen der bemalten Glastafeln deuten auf die flüchtige Beziehung des Betrachters zur Realität hin. Zugleich verweisen sie auf eine lange Geschichte von Versuchen, Realität auf der Leinwand oder mit der Kamera festzuhalten. Mit Studienblättern zu ACHT GRAU, rund 50 Zeichnungen und verwandten Arbeiten aus der Zeit von 1965 bis heute sowie einem profunden Essay von Benjamin Buchloh wird der Band den bisherigen Wissensstand zu diesem zentralen Aspekt in Richters Schaffen wesentlich erweitern.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…